Peers

Mirjam Aeschbach (Universität Zürich)

Mirjam Aeschbach studierte Religionswissenschaft und Gender Studies an der Universität Zürich und an der Universität Utrecht. Derzeit führt sie im Rahmen eines 3-jährigen Doc.CH Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds ihr Dissertationsprojekt durch, in dem sie sich mit der medialen Aushandlung nationaler Zugehörigkeit im Diskurs um Musliminnen in der Schweiz auseinandersetzt. In dieser Schnittstelle zwischen sozio-politischen, religions- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen lag bereits ihre mit dem Fritz Stolz-Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft ausgezeichneten Masterarbeit «#WhatBritishMuslimsReallyThink: Negotiating Religious and National Identity on Twitter». Die interdisziplinäre Kombination von Religionswissenschaft und Gender Studies erlaubt es ihr, Fragen nach der Aushandlung von gesellschaftlicher Zugehörigkeit theoretisch fundiert nachzugehen.

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David Atwood (Universität Basel)

David Atwood ist Oberassistent in der Religionswissenschaft Basel und arbeitet gleichzeitig für den Kanton Basel-Stadt als Koordinator für Religionsfragen. Er hat in Basel, Paris und München Religionswissenschaft, Geschichte und Wissenschaftsforschung studiert.  David Atwood forscht und lehrt zu verschiedenen Themen der zeitgenössischen Religionspolitik. In diesem Bereich hat er auch seine Doktorarbeit zum Thema der Schwellenerzählungen in der jüngeren Religionsgeschichtsschreibung verfasst (2017). Aktuell erforscht er den frühen Alpinismus und dessen Bezüge zur Religionsgeschichte Europas. Als Koordinator für Religionsfragen ist er zudem mit dem religionspolitischen Tagesgeschäft beschäftigt und stellt den Kontakt zwischen Religionsgemeinschaften und Politik und Verwaltung her. Gleichzeitig führt ihn diese Beschäftigung erneut zu Fragen nach der religiösen Neutralität des Staates und der Charakteristik einer säkularen Religionspolitik.

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Michael Braunschweig (Universität Zürich)

Michael Braunschweig ist Postdoktorand an der Theologischen Fakultät (UZH) und zugleich Beauftragter der reformierten Berner Landeskirche für den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft. Er studierte Theologie, Philosophie und Politische Ökonomie an den Universitäten Zürich, HU-Berlin, Luzern und an der Claremont Graduate University (Kalifornien). Er promovierte am Ethik-Zentrum (UZH) mit einer Arbeit zu den hermeneutischen Grundlagen philosophischer und theologischer Ethik. Neben seiner Lehrtätigkeit Ethik, Politik, Religion, Recht und Gesellschaft forscht er aktuell in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kirchenentwicklung zur (veränderten) gesellschaftlichen Rolle von Kirchen in (post-)säkularen Gesellschaften und ihrer rechtlichen Organisationsformen. Als Beauftragter der Berner Kirchen ist er zudem Programmpartner des Polit-Forums Bern und vernetzt Verantwortungsträger_innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirchen.

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Martin Bürgin (Universität Zürich)

Martin Bürgin studierte Geschichte, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Zürich und an der Humboldt Universität zu Berlin. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Geschichte des Altkatholizismus und des Kulturkampfs an der Universität Bern und war Fellow des Leo Baeck Institutes für die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums in London. Seit Herbst 2013 forscht und lehrt er am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich. In seiner durch den Forschungskredit der Universität Zürich und den Schweizerischen Nationalfonds geförderten Dissertation beschäftigt er sich mit dem «Zwetschgenkrieg», einem antijüdischen Pogrom, das am 21. September 1802 in Endingen und Lengnau stattfand. Für das Kulturlokal Royal Baden programmiert und moderiert er den Filmzyklus «royalscandalcinema» zur Geschichte des cineastischen Skandals.

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Sebastian Farr (Universität Zürich)

Sebastian Farr begann nach seinem Studium der Evangelischen Theologie in Deutschland – Universitäten Göttingen und Münster – sowie den USA – Candler School of Theology, Emory University, Atlanta – als Assistent am Institut für Sozialethik (UZH) zu arbeiten. Hier beschäftigen ihn vor allem Fragen an der Schnittstelle zwischen (Medizin-)Ethik, Seelsorge / Spiritual Care und der Gesellschaft. Im Rahmen seiner Dissertation untersucht er die Einbindung von Seelsorgenden in ethische Entscheidungsfindungsprozesse in Spitälern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitssystems. Neben seinen akademischen Studien sammelte er praktische Erfahrungen zu seinen Arbeits- und Forschungsfeldern durch seine berufliche Tätigkeit im Rettungsdienst sowie sein Engagement in der Tobiasbruderschaft Göttingen, die sich für würdevolle Bestattungen Verstorbener ohne Angehörige einsetzt.

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Philipp Hetmanczyk (Universität Zürich)

Philipp Hetmanczyk hat Religionswissenschaft und Sinologie in Leipzig, Taipeh und Hong Kong studiert und doktorierte im Rahmen des Universitären Forschungsschwerpunkts Asien und Europa an der Universität Zürich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört das Verhältnis von Religion und Politik in China und Taiwan. Seine Dissertation, die sich mit der politischen Regulierung religiöser Praxis in China beschäftigte und mit dem Fritz Stolz-Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft ausgezeichnet wurde, erscheint im Frühjahr 2018 unter dem Titel «Reichtum begraben: Kostspielige Bestattungspraxis in China zwischen Religionspolitik und Religionsökonomie». Am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich forscht er als Postdoc aktuell zu den Religionspolitiken der verschiedenen sozialistischen Regimes in Ost- und Südostasien sowie zu Konzepten religiöser Diversität. Ferner ist er für die Studierendenberatung zuständig.

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Anne Kühler (Universität Zürich)

Anne Kühler ist Oberassistentin, Habilitandin und Lehrbeauftragte am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich sowie Geschäftsführerin der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (SVRSP). Sie studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Bern, Basel, Münster und New York und absolvierte Praktika unter anderem bei der Ständigen Mission der Schweiz bei den Vereinten Nationen und beim UN Office of Legal Affairs in New York. Sie verfasste ihre Dissertation zum Grundrecht der Gewissensfreiheit in der Praxis des Schweizerischen Bundesgerichts, der EMRK-Organe, des UNO-Menschenrechtsausschusses und im Rechtsvergleich (ausgezeichnet mit dem Professor Walther Hug Preis). Derzeit forscht sie unter anderem zum Thema der Interdependenzen von Recht und Religion im Kontext von Verfassungsrecht und internationalem Menschenrechtsschutz sowie zum Thema der rechtlichen Anerkennung von Religion.

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Mira Menzfeld (Universität Zürich)

Mira Menzfeld ist Postdoktorandin und derzeit Visiting Researcher am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich. Sie studierte Ethnologie, Philosophie und Deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln. Dort wurde sie 2017 mit einer Arbeit zu emischen Perspektiven auf das eigene Sterbenserleben terminal Erkrankter in Deutschland und Südchina im Fach Ethnologie promoviert (ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der DGSKA). Von 2017 bis 2019 forschte sie zu salafitischen Strömungen und Diskursen in Westdeutschland (Universitäten Köln und Düsseldorf). Seit Juni 2019 betreibt sie im Rahmen eines DFG-Projekts Feldforschung in der Deutschschweiz, um mehr über moralische Aushandlungsprozesse von hiesigen Salafitinnen und Salafiten zu erfahren.

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Gaudenz Metzger (Zürcher Hochschule der Künste)

 Gaudenz Metzger forscht als Doktorand im interdisziplinären SNF Projekt «Sterbesettings» – eine Kooperation zwischen der Berner Fachhochschule (BFH) und der Zürcher Hoschule der Künste (ZHdK) – zur Individualisierung und Pluralisierung religiöser Praktiken am Lebensende. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Fotografie an den Universitäten Basel und Zürich. Von 2017-2018 war er assoziiertes Mitglied der eikones Graduate School der Universität Basel. Er arbeitete als Assistent und Dozent an der F+F Schule für Kunst und Design, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am New Media Center der Universität Basel und war Beauftragter Digital Learning an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Seine Forschungsinteressen gelten der Religions- und Kultursoziologie, der Phänomenologie und Theorien der Identität.

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Dominik Müller (Universität Zürich)

Dominik Müller hat Ethnologie, Islamwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Basel und der Universität Zürich studiert. Zudem war er Visiting Researcher am European Institute der Bilgi University Istanbul. Seit 2013 forscht und lehrt er am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich in den Themenbereichen Wirtschafts- und Religionsanthropologie, Migration und Transnationalismus, Religion und Migration sowie islamische Bildung und Autorität. In seiner Dissertation setzt er sich mit der Vielfalt und Diversität des religiösen Alltagslebens in den türkischen Gemeinschaften in der Schweiz auseinander. Ihn interessiert dabei vor allem, wie islamische Autorität und religiöses Engagement im Alltag ausgehandelt wird.

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Raphael Rauch

Raphael Rauch ist Redaktionsleiter des Newsportals «kath.ch». Während seiner Zeit an der Universität Zürich beschäftigte er sich als PostDoc an der Professur für Spiritual Care der Theologischen Fakultät mit der Schnittstelle von Religion und Gesundheitspolitik innerhalb der Weltgesundheitsorganisation. Er hat Geschichte, Politikwissenschaft und katholische Theologie in Tübingen, Aix-en-Provence und an der Yale University studiert. An der LMU München wurde er im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs «Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts» mit einer medienhistorischen Arbeit über Holocaust-Erinnerung promoviert. Parallel zum Studium absolvierte er eine Journalisten-Ausbildung. Von 2017–2018 war er SRF-Religionsredaktor und hat dort unter anderem ein Rechercheprojekt zur Moscheenfinanzierung in der Deutschschweiz durchgeführt.

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Robert Schäfer (Universität Basel)

Robert Schäfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Soziologie an der Universität Basel. Davor war er Oberassistent am Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung der Philosophischen Fakultät der Universität Fribourg und Dozent für Soziologie im Studiengang Geschichte an der FernUni Schweiz. Seine Schwerpunkte sind Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung, Kultur- und Religionssoziologie sowie soziologische Zeitdiagnosen. Er hat in Bern Soziologie und Religionswissenschaft studiert und mit einer Dissertation über «Tourismus und Authentizität. Zur gesellschaftlichen Organisation von Ausseralltäglichkeit» promoviert. Gegenwärtig arbeitet er an einem religionssoziologisch-säkularisierungstheoretisch ausgerichteten Habilitationsprojekt über aktuelle Varianten der Gesellschaftskritik (Veganismus, Survival-Bewegung) und deren Zusammenhang mit säkularen Formen der Rechtfertigung (Kosmodizee).

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Emanuel Schaeublin (ETH Zürich)

Emanuel Schaeublin ist Senior Program Officer im Mediation Support Team des Center for Security Studies an der ETH Zürich. Der promovierte Sozialanthropologe hat sich vor allem mit dem arabischen Sprachraum auseinandergesetzt. Aktuelle arbeitet er an einem Buchmanuskript mit dem Titel «Divine Money: Islam and Forms of Giving in Palestine.» Seit 2016 hält er Seminare zu Ethik, Islam, dem Mittleren Osten und ethnographischen Methoden an der Universität Zürich. Zuvor hat Manuel am Graduate Institute in Genf im Feld der Friedensförderung gearbeitet. Er hat eine Ausbildung in Mediation und Konfliktverhandlungen, hat im Jemen, Palästina, Ägypten und Syrien gelebt und Arabisch gelernt. Als Ko-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) hat er 2018 zusammen mit anderen Forschern der Universität Zürich die Konferenz «No Country for Anthropologists? Ethnographic Research in the Contemporary Middle East» organisiert.

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Lisa Schwaiger (Universität Zürich)

Lisa Schwaiger studierte Soziologie an der Universität Salzburg und ist derzeit Assistentin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (UZH) und Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög). Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes beschäftigt sie sich mit Online-Gegenöffentlichkeiten in Form von alternativen Nachrichtenmedien im deutschsprachigen Raum. In weiteren Forschungen setzt sie sich mit der öffentlichkeitssoziologischen Betrachtung religiöser Organisationen auseinander. Aktuell konzentriert sie sich dabei auf die medienöffentliche Wahrnehmung respektive Reputation der katholischen Kirche und den Einfluss der Nachrichtennutzung auf die Bewertung dieser. Sie forscht bevorzugt multimethodisch, mit einer Kombination aus quantitativen, qualitativen und Social-Media-Analysen.

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Maike Sieler (Universität Zürich)

Maike Sieler studierte Religionswissenschaft, Kulturwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung an den Universitäten in Bremen und Marburg. In ihrem Doktorratsprojekt erforscht sie, inwiefern MuslimInnen eine Diskriminierung durch algorithmische Systeme erfahren und wie sich diese potenzielle Diskriminierung auf ihre Religionsverständnisse auswirkt. Durch ihre aktuelle und Problem-basierte Forschungsfrage im Bereich Religion & AI erschliesst sie ein bisher wenig erforschtes Feld für die Religionswissenschaft. Affiliiert ist sie als Assistentin am Lehrstuhl für systematisch-theoretische Religionswissenschaft am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich und im PhD-Excellence Program der Digital Society Initiative der Universität Zürich. Ihre geisteswissenschaftliche Ausbildung ermöglicht es ihre mit einer ebensolchen Perspektive ein Technik-basiertes Feld erforschen und neue Handlungsmöglichkeiten und Ergebnisse aus diesem hervorzubringen. 

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Anusooya Sivaganesan (Universität Zürich)

Anusooya Sivaganesan forscht in ihrer vom Universitären Forschungsschwerpunkt Asien und Europa geförderten Dissertation zum Thema Zwangsheiraten unter dem Titel: «Forced to marry. A human rights violation within its Euro-Asian entanglements. Unfree marriages from a multi-country perspective exemplified by Switzerland, Great Britain, the Netherlands, Pakistan, Sri Lanka and Turkey.» Sie betrieb Feldforschung in der Türkei, in Pakistan, Sri Lanka und den Niederlanden, war Junior Fellow an der Erasmus School of Law in Rotterdam und affiliiert an Universitäten in Istanbul, Ankara, Peradeniya, Colombo, Islamabad und San Diego. Aktuell forscht sie am Centre for Socio-Legal Studies der University of Oxford.

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Lea Stahel (Universität Zürich)

Lea Stahel arbeitet als Post Doc am Soziologischen Institut der Universität Zürich. Sie forscht primär im Bereich der digitalen Soziologie. Sie schloss mit einem Master in Politischer Psychologie an der Queen’s University in Belfast ab. Nach einem Einsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina und Israel absolvierte sie ihre Dissertation zu beleidigenden und aggressiven Kommunikationsformen im Internet aus soziologischer Perspektive. Theoretisch bezog sie sich dabei auf soziale Normen, moralische Legitimation, und Soziale Identität. Empirisch analysierte sie Big Data mithilfe quantitativer Methoden. Darüber hinaus veröffentlichte sie zu sozial geteilten Repräsentationen des Israel-Palästina-Konflikts.

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Pascal Tanner (Universität Lausanne)

Pascal Tanner arbeitet zu Säkularen in der Schweiz. Er ist Forschungsassistent im gleichnamigen SNF-Projekt, welches als Mixed-Methods Studie konzipiert ist und an den Universitäten Bern und Lausanne durchgeführt wird. Zeitgleich arbeitet er an seiner Dissertation. In dieser sollen dominante Überschneidungspunkte zwischen der Sozialgruppe der Säkularen und dem Sinngefüge des Säkularismus identifiziert, beschrieben und erklärt werden. Studiert hat Pascal Tanner Soziologie, Kulturwissenschaft und Religionswissenschaft (Universität Luzern) sowie angewandte Linguistik (ZHAW Winterthur). Sein Forschungsinteresse gilt der Religions- und Kultursoziologie, dem Kombinieren von sozialwissenschaftlichen Methoden und der korpuslinguistisch orientierten Sozialforschung. Ausserdem ist er Dozent für Cultural Studies an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich.

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Daniel Ursprung (Universität Zürich)

Daniel Ursprung ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Zürich. Er befasst sich schwerpunktmässig mit der Sozial- und Kulturgeschichte Südosteuropas vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In seiner Dissertation beforscht er die Walachei als imperiale osmanische Randregion im 17. Jahrhundert. Weiter arbeitet er zum Personenkult im Sozialismus und zur Kulturgeschichte von Herrschaftslegitimation in der rumänischen Geschichte. Zuvor hat er in Zürich und Bukarest osteuropäische Geschichte, slawische Sprachwissenschaft und Publizistik studiert, um anschliessend mehrere Forschungsaufenthalte in München, Bukarest und Wien zu machen.

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Ehemalige Peers

Daniela Stauffacher

Daniela Stauffacher ist Doktorandin an Religionwissenschaftlichen Seminar der Universität Fribourg. Im Rahmen einer doc.CH- Förderung des SNF schreibt sie momentan an ihrer Dissertation «Managing Border Deaths in Southern Italy: Negotiations and Ritual Practices.» Ihre breiten Sprachkenntnisse, darunter Russisch und Persisch, erlauben es ihr, ihrem Forschungsschwerpunkt Religion und Migration in sehr unterschiedlichen geographischen Lokalitäten nachzugehen. Welche Rolle Religion in Migrationskontexten zukommt, analysierte sie bereits in einer Feldstudie zum «Jungle» von Calais. Ihre dreifach ausgezeichnete Masterarbeit dazu bleibt eine der wenigen überhaupt vorhandenen ethnographischen Dokumentationen über das inoffizielle Flüchtlingscamp.

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